Ziel erreicht…

Es ist vollbracht, wie geplant war haben wir am Mittwoch den 03.08.2016 das Nordkapp erreicht.

Nach unserer letzten Nacht (von Mo. auf Di.) in Schweden, haben wir uns über Finnland auf den Weg nach Norwegen gemacht.

geplantes Ziel war am Dienstag in Alta, an der norwegischenWestküste, auf einem Campingplatz zu übernachten. Kurzerhand beschlossen wir aber einen „wilden“ Schlafplatz aufzusuchen. Diesen haben wir ca. 15 km nach Alta, an einem Parkplatzes eines Skilifts, gefunden. Es war auch die erste Nacht in der es wirklich nicht dunkel wurde. Die Nacht war a8ch etwas unruhig. Vielleicht war es die Vorfreude auf das Nordkapp? Wir wissen es nicht.

Am Mittwochmorgen haben wir alles zusammengepackt und sind gegen 07:30 Uhr losgefahren. Schon nach wenigen Metern auf der Hauptstraße hatten es sich ein paar Schafe AUF der Straße gemütlich gemacht! Bei der Weiterfahrt Richtung unserem Ziel veränderte sich die Landschaft immer mehr, mal bergig-karg, dann wieder eben-saftig-grün. Wie auch schon am Dienstag begleiteten uns die Warnschilder „Achtung Rentiere“ am Straßenrand. Diese Schilder sind auch nicht zu verachten, denn einige Male kam es vor das man stark abbremsen musste weil sich eine Rentierfamilie auf die Straße „verirrt“ hatte.

Die letzten Kilometer verlief die Straße direkt am Meer entlang, durch Fjorde und einige Tunnel, u.a. auch durch den längsten Tunnel (6,8 km) der unter dem Meer auf die Insel Magerøya führt. Es fühlt sich etwas beklemmend an wenn man weiß das abertausende Liter Wasser über einem sind.

Die letzten Kilometer vor dem Nordkapp hat man selbiges schon fast im Blick, ja nur fast, wenn da nicht diese Nebelschwaden über dem Fels wären. Letztendlich war unsere Angst, vom Nordkapp nichts zu sehen, aber völlig unnötig, da wird gegen 11 Uhr das Nordkapp bei schönem, 11 Grad „warmen“ Wetter erreichten.

Den Eintritt von umgerechnet 55€/24h entrichteten wir gerne (auch wenn wir Schwaben sind *g*). Ein Stellplatz auf dem riesen Schotterparkplatz vor der Nordkapphallen hatten wir schnell gefunden. Schließlich muss man bei dem Cali, wie die VW-Bus Gemeinde liebevoll ihr Schlafmobil nennen, darauf achten ihn richtig in den Wind zu stellen damit das Aufstelldach aerodynamisch gut steht! 🙂

Da das Wetter so gut war, haben wir als erstes die bekannte Nordkappkugel betrachtet und natürlich auch das ein oder andere Beweisfoto geschossen. Anschließend haben wir noch alle Teile der Nordkapphallen erkundet. Diese ist erstaunlich groß, IN den Fels gebaut und geht dreistöckig tief hinab. Es gibt ein Kino, zwei Bars, ein Restaurant, eine schöne große Halle. Was hier, in der Halle, schön war, ist ein so genantes „Parkert-Piano“. Auf diesem darf jeder der möchte etwas zu seinem Besten geben. Und dies tat ein Nordkappbesucher. Es war eine ganz schöne und besondere Stimmung.

Zwischenzeitlich wurde das Wetter, typisch Nordkapp, schlagartig schlechter. Nebel mit Sichtweite unter 20 Meter und starker Wind bestimmten nun das Landschaftsbild. Die Bus-Turies tun einem fast schon leid, die nur kurze Zeit am Nordkapp haben und nicht mal die eigene Hand vor Augen sehen können, ach was…selbst schuld sind sie…! 🙂

Zurück im Bus haben wir uns gegen Abend, ganz typisch norwegisch… halt.. halt …halt, ganz typisch schwäbisch angebratene Maultaschen mit Salat, Tomaten und Karotten (aus unserem eigenen Garten) gekocht. Dazu gabs ein schmackhaftes Donau-Radler! 🙂

Mal sehen ob wir es heute Abend noch bis zur Mitternachtssonne aushalten. Jetzt ist es 21:52 Uhr und es ist noch taghell, sofern man das durch den Nebel beurteilen kann!

Anbei gibt es jetzt noch ein paar bebilderte Impressionen, sowie ein Video des Klavierspielers…

 

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