Wieder zuhause… und fast alles wieder beim Alten…

… aber doch nicht alles, denn es bleiben sehr viele schöne Erinnerungen. Diese haben wir nicht nur in Bilder sondern auch in unseren Köpfen festgehalten. Freunde von uns werden sicherlich noch oft Sätze, die mit: „Damals, als wir am Nordkapp waren….“ beginnen, zu hören bekommen. 🙂

In unserem letzten Post haben wir nur kurz angeschnitten, dass wir nun auf dem Campingplatz Tiveden am See Unden angekommen sind und dort noch etwas „urlauben“ werden. Natürlich sind wir da nicht nur auf der faulen Haut gelegen sondern haben ein paar kleine Touren, zu Fuß und auf dem Rad, unternommen.

Am ersten „Unternehmungstag“ haben wir uns vom Campingplatz aus auf eine kleine Wanderung durch die naheliegende Umgebung zu einem kleinen See begeben. Hier konnte man abermals die wunderschöne schwedische Natur mit all seinen Facetten erleben, Wälder, Seen, unendlich viele Schmetterlinge und Blaubeeren soweit das Auge reicht.

Unseren zweiten Ausflug haben wir mit unseren Fahrrädern gemacht, nach dem wir diese über 5000 Km durch die Weltgeschichte gefahren haben! 🙂 Unser Ziel war das nahegelegene Dörfchen Sannerud, welches nur wenige Kilometer vom Campingplatz entfernt ist. Hier fand ein kleiner Flohmarkt mit einer zusätzlichen Versteigerung statt. Bei dieser Versteigerung wird wirklich nur „Ramsch“ (in unseren Augen) versteigert. Es ist wohl ein Art Hobby der Schweden, solche Versteigerungen zu machen. Auf dem Rückweg zum Campingplatz haben wir einen kurzen halt gemacht und sind einen Rundweg zu Fuß gegangen, welcher durch den Wald führte. Immer mal wieder konnte man am Wegesrand kleinere und größere Kunstwerke entdecken.

Am Tag darauf wurde mal wieder alles im Bus verstaut und wir haben uns mit selbigem auf den Weg in das Städtchen Kristinehamn, am großen Vännernsee, gemacht. Dort wurde etwas in der Stadt und an der Strandpromenade herumgeschlendert. Bevor wir zum letzten mal einen Lebensmitteleinkauf machten, sind wir in einen sogenannten Systembolgatet gegangen um noch Alkoholika als Mitbringsel zu besorgen. In Schweden darf Alkohol welcher mehr als 3,5%Vol hat ausschließlich in diesen Läden verkauft werden und schwedisches „Elchbier“ hat 7%.

Am letzten Tag auf dem Campingplatz war eigentlich geplant nochmals ein Faulenzertag einzulegen, entgegen dessen beschlossen wir aber noch einwenig mit dem Rad umher zu fahren. Dabei sind wir an tollen schwedischen Häuschen, die mitten im Wald lagen, vorbeigekommen. Hier wurde uns nochmal klar wie schön es in Schweden ist. Abends bekamen wir noch einen traumhaften Sonnenuntergang geschenkt mit wundervollen Farbspiel am Himmel und See!

Am Abreisetag hatten wir noch ca. 250 Km Fahrt nach Göteborg vor uns um dort mit der Fähre über Nacht nach Kiel zu fahren. Auf der Fähre angekommen, Innenkabine beschlagnahmt und eingerichtet, ging es hoch aufs Deck 11 und das gesamte Schiff erkunden. Bis zum Abfahren war es noch ca. zwei Stunden und wir beschlossen spontan doch nicht unser mitgebrachtes Vesper zu vertilgen, sondern uns das große Buffett zu gönnen (wir hatten noch so viel schwedische Kronen übrig). Während dem Essen legte pünktlich um 18.45h die Germanica ab. Mit vollen Bäuchen gingen wir nach dem Essen hoch aufs höchste Deck um den Sonnenuntergang zu geniessen. Wir hatten Glück und genossen ein traumhaftes Naturschauspiel!

Am nächsten Morgen mussten wir dann, nach Frühstück und Anlegen der Fähre, noch genau 800 Km auf deutschen Straßen bis nach Hause zurücklegen. Wir waren beide nach kurzer Zeit auf deutscher Autobahn schon wieder genervt und gestresst von den vielen Autos und vor allem von den vielen Baustellen. von denn 800 gefahrenen Kilometer waren sage und schreibe 115 Kilometer Baustelle. 🙁

Zuhause angekommen haben wir erst mal den Bus ausgeräumt und uns eine gelieferte Pizza gegönnt.

Da wir ja mit einem gemieteten Bus unterwegs waren möchten wir natürlich nicht den Vermieter  vergessen. Wir bedanken uns recht herzlich bei Björn und http://www.bulli2rent.de . Der Bus und der Vermieter, alles super. Nur zu empfehlen.

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