Gardasee vom 02.10. – 08.10.16

Nach einer verregneten Anreise über Österreich und dem Brenner, einem Stau vom nördlichen Gardasee bis Castelletto, kamen wir am Sonntag Nachmittag am Campingplatz an. Unser Campingplatz ist kein klassischer Campingplatz, sondern ein Olivienbauer auf dessen Olivenbaumterassen gecampt wird. Es gibt ca. 8 Stellplätze und weitere für Zelte. Toilette, Dusche usw sind natürlich vorhanden. Sogar Brötchen, Croissants und Eier fürs Frühstück kann man bestellen. Wir hatten Glück und bekamen ein schönes Plätzchen auf der oberen Terrasse, mit herrlichem Blick auf den See.

1. Tag: Gleich am ersten Tag machten wir eine Wanderung, trotz gesundheitlicher Angeschlagenheit. Der Weg führte uns oberhalb des Ostufers mit traumhaften Blick auf den See, durch verlassene Dörfchen, über die alten und steilen Maultierpfade auf den Berg hinauf. Bergabwärts ging es teilweise über Trampelpfade quer durch den Wald mit Esskastanienbäume. Ich sammelte einige, die am nächsten Tag gleich verspeist wurden. Abends lockte uns das Restaurant vom Olivenbauer, so dass wir uns nochmal auf den Weg ins Dorf machten (20Min runter, 30Min rauf). Dort gab es für uns beide sehr, sehr gute Pizza!

2. Tag: Nach dem Frühstück machten wir uns zügig fertig und fuhren mit dem Bus ca. 12km nördlich nach Malcesine. Da soviel Verkehr war brauchten wir hierfür fast 45Min. Eigentlich wollten wir mit der Gondel auf den Monte Baldo fahren und oben die schöne Aussicht genießen. Da die Schlange aber sehr sehr lang war, entschlossen wir spontan uns einen schönen gemütlichen Tag in Malcesine zu machen. Wir schlenderten durch die schöne Altstadt und ihren engen Gässchen, genossen ein leckeres Eis, machten Pause in einer netten Bucht unterhalb des Schlosses und liefen die Strandpromenade gen Süden entlang. Von dort ging es mit dem Bus dann wieder zurück zum Campingplatz.

3. Tag: Für heute war Regen angesagt. Allerdings war der Vormittag noch wunderschön, erst gegen Mittag zogen Wolken auf. Dies blieb auch so den restlichen Tag und wir machten ein „Faulenzer Tag“. Geregnet hat es aber dann erst in der Nacht ein wenig.

4. Tag: Über Nacht hatte es deutlich abgekühlt. Lars lies die Standheizung laufen und es wurde das erste Mal drinnen gefrühstückt. Der Himmel war aber wolkenlos und es wurde wieder ein schöner sonniger Tag. Um 11.52h fuhren wir mit der Fähre nach Limone, etwas nördlicher und am Westufer. Dort hatten wir gute drei Stunden Zeit bis um 16h unsere Fähre wieder zurück fuhr. Limone ist ein kleines Städtchen direkt in/vor den Fels gebaut und verbirgt unglaublich viele schöne, enge Gässchen zum flanieren. Wir gönnten uns mal wieder ein leckeres Eis und besichteten einen Limonengarten, in dem noch altertümlich jegliche Citrusfrüchte angebaut werden. In Castelletto angekommen, gingen wir wieder ins Olivio essen. Für Lars gabs wieder Pizza und für Birgit Pasta. Vorneweg eine sehr leckere Fischplatte mit köstlichen, warmen Brot.

5. Tag: „Faulenzer Tag“ mit viel Sonnenschein.

6. Tag: Heimreise….
Diese wollten wir absichtlich früh starten, da wir bei der Anreise eine gefühlte Ewigkeit gebraucht haben um von der Nordspitze des Gardasees zu unserem Campingplatz zu kommen. Und um diesem Verkehrschaos zu umgehen, begaben wir uns bereits um 06:50 Uhr (OHNE Frühstück) auf den Weg.
Unser Weg sollte dieses mal nicht über den Brenner führen sondern über den Reschenpass, sicherlich ist das zeitaufwendiger aber auch schöner und billiger. Wir sind ja Schwaben! 🙂
Wir haben nach ca. 4 Stunden Fahrt einen Zwischenstopp in Biberwier eingelegt und eine Kleinigkeit gegessen bevor wir uns auf die letzten „Meter“ der Heimreise gemacht haben.

 

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