Wald – Stadt – Meer – Zuhause

Wir fuhren kleine, wunderschöne Strässchen durch Småland in Richtung Nordosten. Bei Aboda Klint machten wir einen Zwischenstopp. Dies ist ein kleiner Berg mit Café und Skilift, der sich mitten im Wald befindet. Von hier aus hatten wir einen gigantischen Blick über die Seen und Wälder Smålands bis hin zum Kalmarsund. 

Für die erste Nacht fanden wir ein Traumplätzchen im Wald am See Försjö bei Fliseryd (GPS 57.17.18.17, 16.195818), die anderen war auch ein Träumchen, aber dieser war echt der Hammer!! Wir ließen einfach die Seele baumeln, Birgit pflückte 1,1kg Heidelbeeren und kochte diese natürlich zur Marmelade, Lars boulderte und wir entdeckten Scheißbolla vom Elch -juhuuuuuuu, sie sind da! Wir machten einen Abstecher in Mariannelund um in der Karamellkokeri leckere Cocosbollar zu kaufen und in Vimmerby um das regionale, leckere Essen im Restaurant des Astrid Lindgren Näs zu genießen. Ja, man könnte meinen  wir sind verfressen – nein, wir sind Genießer!

Bei Vimmerby fanden wir wieder Dank „park4night“ ein sehr schönen Schlafplatz im Wald und am See. Im Laufe des Abends kamen noch einige Womos dazu, so dass wir nach einem Spaziergang nur ein paar Meter weiter fuhren und wir so gut wie alleine in der Wildnis standen. Für die letzten drei Nächte hatten wir einen kleinen Campingplatz an der Ostküste zwischen Oskarshamn und Kalmar ausgesucht. Der Campingplatz war auf einer Halbinsel und es waren nicht mehr als 15 Camper da. Mit dem Fahrrad und zu Fuß erkundeten wir die Insel in den nächsten zwei Tagen bei Sonnenschein. Leider hieß es dann am Mittwoch früh: Packen und weiterfahren in Richtung Trelleborg. In Timbernabben kauften wir noch frisch geräucherten Fisch fürs Vesper für die Fährfahrt nach Deutschland. In Ödebo bewunderten wir eine Esso Tankstellen aus den 50/60 Jahren mit Einrichtung und was es damals so in einer Tankstelle zu kaufen gab. Einen letzten Stop machten wir in Pataholm, bevor es dann ca.300km südwestlich ging. Pataholm ist ein sehr kleiner Ort mit max. 10 gut erhaltenen, schnuckeligen Schwedenhäusern. Die Häuser sind so gebaut, dass ein „Innenhof“ entstand. Dort gibt es ein Museum und ein süßes Cafe.

Gegen 16.30h fanden wir in Trelleborg einen Stellplatz in Strandnähe mit Blick auf den Hafen, aber durch Bäume geschützt und ruhig. Am Donnerstag morgen waren wir nach 10Min. Fahrt am CheckIn von TT-line, konnten gleich durchfahren und standen gegen 6.45h vor der Fähre. Jetzt gab es erstmal Kaffe und Frühstück. Um 8.30h durften wir auf die Fähre fahren und unser „Insel Urlaub“ ging zu Ende. Die Fährfahrt war recht windig und meist bewölkt. Um 17.45h hatten wir wieder deutschen Boden unter den Füßen und wurden mit Regen begrüßt. An diesem Abend fuhren wir noch gute 160km zu unserem Schlafplatz, am Rande der Lüneburger Heide. Nach einer sehr ruhigen Nacht ging es um 8.45h an die restlichen 650km, gegen 15.30h kamen wir bei 32,5 Grad zu Hause an!

Zusammenfassend können wir sagen, war es mal wieder eine sehr schöne Zeit im Süden Schwedens. Mit dem Wetter hatten wir bis auf drei Tage Regen Glück, nur hätte es grundsätzlich ca. 3-4 Grad wärmer sein können. Das nächste Mal zieht es uns aber wieder weiter in den Norden….

 

Teilen

Leave Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das:

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen